Mogadischu



Mogadischu ist die wichtigste Stadt in Somalia, aber auch in ganz Afrika durchaus bedeutend.

Geografische Lage und Bedeutung von Mogadischu



Die Stadt Mogadischu befindet sich in Ostafrika und ist die Hauptstadt des Landes Somalia. Mogadischu liegt dabei im Süden von diesem Land, direkt an der Benadirküste am Indischen Ozean. Trotz der südlichen Lage in Somalia sind es noch rund 200 Kilometer von der Stadt zum Äquator, dennoch kann hier mit einer durchschnittlichen Temperatur von 30 Grad gerechnet werden. Mogadischu ist aber nicht nur die Hauptstadt von dem Land Somalia, sondern auch von der Verwaltungsregion Banaadir. In dem Stadtgebiet leben dabei rund 600.000 Menschen, da nach heftigen Kämpfen im Jahr 2005, genauso viele Personen das Stadtgebiet verlassen haben. Die meisten Menschen in Somalia leben heute als Nomaden in der Wüste oder auch an der Küste, um sich fern von den Ballungsgebieten zu halten.




Geschichte von Mogadischu

Zuerst wurde die Region um Mogadischu, im 10. Jahrhundert von arabischen Kolonisten besiedelt. Mit weiteren Einwanderen der arabischen Halbinsel kam die Region und die aufblühende Stadt schnell zu Wohlstand. Im Jahr 1269 wurde dann die bekannte Fakr-ad-Din-Moschee erbaut, die zu den ältesten islamischen Bauwerken in Afrika zählt. In den kommen 400 Jahren, wurde die Stadt immer weiter ausgebaut und natürlich erweitert. Somit kamen auch immer mehr Bewohner nach Mogadischu und machten diese Stadt somit immer wichtiger. Ein bedeutender Einschnitt in der Geschichte der Stadt fand im 16. Jahrhundert statt, als Mogadischu unter die portugiesische Herrschaft viel. Diese Heerschaft dauerte fast 200 Jahre, als im 18. Jahrhundert die Portugiesen von Arabern abgelöst wurden, noch im selben Jahrhundert, wurden dann die Stadtgebiete von Italien aufgekauft und zu der Hauptstadt der Kolonie im Italienisch-Somaliland. Heute ist die Stadt wieder unter der Kontrolle von Afrika.